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Die Bandgeschichte


Die '80er


1. Die Gründung

Die Story beginnt in den frühen 80ern, als der dänische Immigrant Lars Ulrich nach Kalifornien zieht.
Auch seine riesige Plattensammlung hatte er mitgenommen. Ununterbrochen quatscht er seine Kumpels voll, wie lausig die Ami-Rock-Bands doch seien. Der richtige Stoff werde in Europa gebraten. 1981 gibt der Sohn des berühmten Tennisprofis Torben Ulrich eine Anzeige im Recycler, einem amerikanischen Anzeigenblatt auf. Ein Gitarrist aus einem Dorf am Rande von L.A meldet sich daraufhin bei Lars. Dieser Junge ist James Hetfield, der Sohn einer Operetten Sängerin und eines Truck-Firmen Besitzers. Als Teenager ist er wütend und aggressiv. Also hocken die Burschen in ihren Buden, ziehen sich die Alben von Mercyful Fate, Angel Witch, ...vor allem aber Diamond Head rein. Als dann noch der Gitarrist Dave Mustaine und der Bassist Ron McGovney eintreten, spielen sie die Songs ihrer Helden nach. Eines Tages kommt ein Kumpel zu Lars, der ein Metalmagazin aufmachen will. Er bittet Lars um Hilfe und zeigt ihm eine Liste mit mehreren Namen. Auf dieser Liste steht auch der Name Metallica. Lars meint, er wüsste nicht wie sein Kumpel sein Magazin nennen solle, aber dafür wusste er wie seine Band heißen wird. Zuerst spielten sie in Lars' High School. Aber Metallicas Debut war in einer Bar in Anaheim, names RadioCity. Sie hatten damals gerade mal zwei eigene Songs "Hit the lights" und "Mechanix" eine frühe Version von "The four horsemen". Der Rest ihrer Show sind Covers von Diomond Head und Motörhead. Nach ihrem Auftritt kommt ein Mann mit britischem Akzent hinter die Bühne und fragt Lars, ob sie jemals etwas von einer Band namens Diamond Head gehört hätten. Lars meint nur: "Na klar, wir spielten gerade die Hälfte ihres Albums!".
Gleichzeitig hat sich in L.A die Firma Metal Blade zu einem ernst nehmenden Teil der Szene entwickelt, der mit seinem "Metal Massacre" - Samplern jungen Nachwuchstalenten eine Chance gibt. Zu diesen Youngstern zählen 1982 auch Metallica mit ihrer ersten Eigenkomposition "Hit The Lichts". Der Song lässt den Underground Kopf stehen. Der Bassist Ron McGovney fliegt wegen immer wiederkehrenden Streitigkeiten aus der Band. Ein Gerücht besagt, dass Rons Hund, den er immer mit zu den Jam-Sessions mitnahm, den Lack von James Wagen zerkratzte .Darauf hin trat dieser den Hund - Ron flippte aus und sie prügelten sich. Wie auch immer, sie mussten sich auf die Suche nach einem neuen Bassisten machen. Eines Abends sitzen James und Lars schon ziemlich besoffen in einer Kneipe, da hören sie ein irres Solo, aber auf der Bühne sehen sie keinen Gitarristen sondern nur einen Bassisten. Sie wussten er war ein Freak und ihr Mann. Cliff Burton wechselt Ende `82 von Trauma zu Metallica und bringt gleichzeitig einen Proberaum mit - seine Garage. Da diese in San Francisco ist, beschließen die Jungs kurzfristig dorthin umzuziehen, da dies eine der Bedingungen für Cliffs Beitritt war. Cliff ist der einzige in der Band der Musik studiert, außerdem hat er eine klassische Ausbildung am Klavier. Dave Mustaine fliegt auch aus der Band weil er sich, so sagte James, nicht weiterentwickelt. "Er meinte, weil wir jetzt das bisschen Erfolg schnuppern denken wir, wir wären schon Stars" Aber James und der Rest der Band glauben an sich. Als Ersatz für ihn wechselt Kirk Hammett im März 1983 von der Band Exodus zu Metallica. Er ist sehr beeinflusst von seinem großen Bruder, der viel Santana und Hendrix hört. Dies bemerkt man, wenn man sich Hammetts Solos anhört.
 

2. Der Weg zum ersten Album

1983 schicken sie ihre Demo Kassette "No Life 'til Leather" zu der Plattenfirma Elektra. Daraufhin folgt das Debüt Album "Kill 'em All", das neben Slayers "Show No Mercy" Schrittmacherdienste für den neuen, ungekannten harten US-Metal leistet. Das Album sollte ursprünglich "Metal up your ass" heißen, was die Plattenfirma jedoch ablehnte. Cliff fluchte darauf "Kill 'em All" und schon hatte das Album seinen neuen Titel. Obwohl die Scheibe einen erbarmungswürdigen Sound hat, wird sie innerhalb kürzester Zeit zum Kult-Objekt. Doch allgemein meinen alle Leute Metallica sei Musik für Verlierer. Ein Jahr später kommt der weit satter klingende Nachfolger "Ride The Lighting" unter "Vertigo" heraus. Alles klingt nun ausgearbeiteter und stabiler. Vor allem in Europa rennen ihnen die Fans die Bude ein, während US-Fans es noch vorziehen, softeren Acts wie Quiet Riot zu lauschen.

3. Der Durchbruch

Der große Durchbruch für Metallica steht unmittelbar bevor, bei den Sommerfestivals 1986 stellt die Band ihr neues Album "Master Of Puppets" vor, das mit seiner Härte und Aggressivität neue Genre-Trademarks setzt. Allerdings ist es eines der eher melodischeren Metallica Alben - es werden sogar Akkustik-Gitarren eingesetzt, was die Metal-Szene schockt. Erstmals klettert man auch beachtlich in den US-Charts herum. Es wird eines von Metallicas Kultalben. Es handelt viel von psychischen und physischen Leiden. Die Erfolgslokomotive ist aber immer noch Europa, insbesondere Deutschland, wo diese Platte sensationell in die Top 10 der Charts einsteigt. Eine Europatour soll den Megaerfolg krönen.

4. Die Tragödie

Doch es folgt eine Tragödie... Am 27. September 1986 in Skandinavien auf dem Weg nach Hamburg auf ihrer Europa Tour, kommt der Tourbus von der eisglatten Straße ab. James, Lars und Kirk sind fast unverletzt, doch Cliff wird durchs Fenster geschleudert und ist auf der Stelle tot. Cliff wurde nur 24.
Die verbliebenen Mitglieder reisen unter schwerem Schock weiter. Auf Drängen der Plattenfirma und Cliff's Eltern suchen Metallica einen neuen Bassisten und wollen weitermachen. Sie geben eine Anzeige auf. Tausende von Leuten erschienen beim Casting, doch Metallicas Ansprüche sind sehr hoch. Doch nach ein paar Tagen kristallisierte sich ein Junge namens Jason Newsted heraus. Er kam von der Punkcombo "Flotsam and Jetsam". Jason besteht seine Feuertaufe glänzend auf der nachzuholenden Europa Tour für "Master Of Puppets". Metallica fordert die Fans auf illegal mitgeschnittene Videos von Konzerten mit Cliff ihnen zuzusenden, aus diesem Material wird das Tribut an Cliff Burton, eine Videokassette "Cliff 'em All". Cliff war immer Publikumsliebling.
Jason feiert seinen Studio-Einstand 1988 mit dem Album "...And Justice For All", das 1989 herauskam. Während der Aufnahmezeit zu diesem Album brach sich James beim Skateboarden den Arm. So hatte Jason erstmal Zeit sich einzuspielen und gleichzeitig baute er für 8000 Mark ein hammermäsiges Equipment auf. Metallica arbeitet hart an diesem Album, es sollte beweisen, dass sie mehr können als nur schnell zu spielen.

5. Neue Zeiten

Verrückte Tempiwechsel und komplizierte Rhythmen findet man auf diesem Album - es ist das Verspielteste aller Metallica Alben. Zu diesem Album wird auch Metallicas erstes Video aufgenommen. In "One" geht es um einen Kriegskrüppel, dem die Arme und Beine fehlen, der blind und taubstumm ist. Viele Leute schockt dieses Video, macht sie depressiv oder nachdenklich. Während den ganzen 80ern spielen Metallica immer wieder Coversongs ihrer Lieblingsbands ein.
Zum Dekadenwechsel brütet die Band einen Schachzug aus, der von Hardlinern als Sakrileg betrachtet wird: Sie angeln sich für ihr nächstes Werk mit Bob Rock einen Produzenten, der einen Ruf als edler Kommerz-Malocher hatte. Es ist Metallicas erstes Album mit einem Produzenten, was auch für ängste und Missverständnisse gesorgt hat. Die Fans hatten Angst, dass er der Band sagen würde, wie sie dieses und jenes zu spielen hätten, und somit ihren Sound kaputt machen würde, andererseits hatte Bob Angst etwas zu sagen, da er dachte Metallica reist ihm den Kopf ab. Es wurde eine schwierige Angelegenheit, allein das aufnehmen aller Songs dauerte mehr als 12 Monate. Jeder hatte eine Meinung wie sein Instrument zu klingen hatte und ging sehr wenig auf den anderen zu.
 

 


Die '90er


6. Die Legende

och seltsamerweise als das Album 1991 herauskam wurde es das erfolgreichste Metallica Album aller Zeiten. Darauf ist auch "Nothing Else Matters" und "Enter Sandman". Jetzt waren sie endgültig Superstars und setzen dem Metal einen Stern am Himmel. Von den Fans wird es nur "Black Album" genannt, obwohl es "Metallica" heißt, da das Cover Total schwarz ist und man nur ganz leicht in der Ecke den Schriftzug Metallica und eine sich windende Schlange erkennt. Mit diesem Album retteten sie den Metal in die 90er, indem sie Metal mit Mainstream verbinden. Sie sind nun keine reine Metal-Band mehr, dadurch erreichen sie aber jetzt auch eine breitere Zuhörerpalette. Metallica mausert sich immer mehr zur erfolgreichsten Rock-Band ihrer Zeit. Viele meinen sie haben ihren Stil zu sehr beeinträchtigen lassen. Doch der echte große und entgültige Stilbruch kommt erst mit dem nächsten Album.

7. Die Flaute

Erst nach jahrelangem Touren durch die ganze Welt,  melden sie sich 1996 mit dem Album "Load" zurück. Sie hatten sich nun seit 2 - 3 Jahren nicht mehr gesehen. Wo sonst nur James und Lars die Hauptteile der Lieder schrieben, waren nun alle Bandmitglieder gereift und toleranter geworden und diesmal durften auch Kirk und Jason mitmachen, was ihrem Sound sehr zu gute kam. Was den Stilbruch Metallicas nur zum Teil erklärt, denn James hatte gerade eine Country-Phase und Kirk hörte viel Jazz und Blues. Aber nicht nur ihr Sound ist nun reifer und ausgewogener. Auch ihre Metal-Mähnen haben sie abgeschnitten (sie sind nun auch schon über 30 Jahre alt), und liefen nun nicht mehr nur in Lederklamotten rum, wie in alten Metal-Zeiten - was wiederum bei Fans zu Unruhen führte. Objektivere Beobachter indes rühmen zu Recht ihr bemerkenswertes Songwriter-Talent, das sich allerdings tatsächlich nur noch sehr selten in wütenden Riff-Attacken entlädt. Dennoch sind sie unantastbar. Sie hatten ungefähr 25 - 30 Lieder geschrieben, nach dieser Pause hatten sie so viele Ideen, das sie entschieden ein Doppelalbum herauszubringen. So kommt 1997 "Re-Load" heraus. Insgesamt hat es den gleichen Stil wie "Load", sowohl aber der Text und die Melodien waren härter. Es war nicht ganz so melancholisch wie das Letzte und knüpfte nicht ganz an den Erfolg des Vorgängers an. Im Gegensatz zum Vorgänger hatte es aber 3 Hits.

1998 nehmen Metallica 11 ihrer Lieblingscover auf und mischen sie mit den ganzen Covern, die sie am Anfang ihrer Karriere und auch jetzt immer wieder bei Live Konzerten spielten. Diese nahmen sie mit ins Album "Garage Inc.". Darunter Hits von den Misfits, wie "Die, die my darling" oder Bob Segers "Turn the page" und natürlich Thin Lizzys "Whisky in the jar" .Sie wollten einfach nur ihre Lieblingsongs aufnehmen und unter die Leute bringen.

8. Experimente

Anschließend machten sie sich an ein riesiges Projekt heran. Metallica treten an Micheal Kamen heran, mit dem sie vor Jahren zusammen schon den Song "Nothing Else Matters" aufgenommen hatten. Doch diesmal soll das Orchester mit einbezogen werden und eigene Melodien spielen, nicht nur begleiten. Mit dem klassischen Dirigenten und musikalischen Querkopf Michael Kamen werden zahlreiche Klassiker der Gruppe für Band und Orchester umgeschrieben. Daraus wird eine Show mit dem San Francisco Symphony Orchestra in San Francisco im Berkeley Community Theatre. Wiederum schreien viele Fans auf, als sie hören, "Metallica goes Classic". Auch die Orchestermitglieder spielen zwar mit, aber das auch nur weil es ihr Job ist. Das Konzert wird ein riesiger Erfolg. Ein Vierteljahr später folgt das einzige Europakonzert in Berlin, es übertrifft fast den Erfolg des Vorgängers.
Metallica spielen aber nicht mehr mit dem Orchester. Für sie war es nur eine Ausnahme, nicht die Regel. Ende 1999 nehmen sie auf Bitten von Tom Cruise, einem großen Metallica Fan, den Soundtrack für seinen neuen Film Mission: Impossible 2 auf - "I Disappear"

 


Ab 2000


9. Die Neuzeit

Anfang 2001 kommt dann der Schock aller Fans. Jason Newsted, welcher nun schon 14 Jahre bei Metallica gespielt hat, steigt aus. Zuerst denken viele an einen schlechten Scherz, doch es war keiner. Die Nachricht verbreitete sich schnell und die Fans zeigten sich sehr enttäuscht über Jasons Entscheidung. Es wurden von tausenden Fanpages Briefe von Fans aufgenommen und an Jason geschickt, doch seine Entscheidung stand schon fest. Nach einer weitern Pause treffen sich die Jungs 2001 wieder im Studio, um mit den Aufnahmen für das neue Album zu beginnen. Diese fingen ohne neuen Bassisten aber mit dem Produzenten Bob Rock an, der zeitweise auch die Bassposition besetzte.  Die Jungs beginnen zu experimentieren und versuchen sich sogar in der New-Metal-Szene, was den meisten Fans gar nicht recht war. Das neue Album verschiebt sich indes immer wieder, auch wegen dem Alkoholentzug von James.
Anfang 2003 präsentieren sie schließlich ihren neuen Bassisten Robert Trujillo, der vor allem als Bassist von Ozzy Osbourne bekannt wurde.
Nun konnten die Aufnahmen zum neuen Album endlich abgeschlossen werden und am 5.6.2003 erscheint schließlich das Album "St. Anger". Es klingt anders als die Letzten, keine Solis mehr, viele Riffs und Riffwechsel. Dies brachte ihnen nicht wenig Kritik auf Fanseite ein.
Die Band nahm sich das offenbar zu Herzen und pr�sentierte am 12.09.2008 das Album "Death Magnetic", das den Fans wieder den alten, klassischen Metallica Sound und schnelle Solis bietet.

OPEN END